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Internetkultur

 

 

08Mrz

11. Mai, Fachtagung in Berlin (Böll-Stiftung) “Öffentlich-rechtliche Medien im (digitalen) Wandel, Daseinsvorsorge für eine liberale Öffentlichkeit”

Von uns initiiert und mit Simone Peter auf unserer BAG-Sitzung in Magdeburg angedacht, hier nun die Einladung  zur Fachkonferenz der Heinrich-Böll-Stiftung zum ÖRR. Sehr empfehlenswert. Wir sprachen auch auf unserer letzten Sitzung darüber:

http://calendar.boell.de/de/event/oeffentlich-rechtliche-medien-im-digitalen-wandel

Trump und Co sind super aktiv. Der ÖRR steht unter Beschuss. Der Qualtitätsjournalismus ist in der Krise. Für die Demokratie hat das alles verheerende Auswirkungen – hier heute jetzt. Wir freuen uns, wenn ihr trotz der Terminprobleme am Thema bleibt und besonders wenn Ihr es einrichten könnt am 10.05. nach Berlin zu kommen. Es lohnt sich.

Herzlich, Uta

16Dez

Gute Nachrichten aus Brüssel

Die Verbraucherrechte werden gestärkt – die Internetkonzerne dürfen Daten von Kindern und Jugendlichen unter 16 nicht mehr ohne Zustimmung der Eltern erheben (schade, 13 war eigentlich seitens vieler Inis präferiert) und wenn wir „User” es wollen, müssen sie uns vergessen. Der Wechsel zwischen Anbietern und das Mitnehmen unserer Daten soll leichter werden und wir werden uns in unseren Heimatländern beschweren können und müssen nicht mehr in Daten- und Steueroasen klagen müssen – welche es dann innerhalb der EU nicht mehr geben soll. Wichtige Schritte hin zu einem Vertragsverhältnis zwischen Provider und User auf Augenhöhe – und hin zu einem einheitlicheren Europa.

Das ist nicht nur ein Grund uns als Grüne zu freuen, schließlich sind wir ja die Datenschutz- und Europapartei (und das ist definitiv ernst gemeint) – sondern mittelfristig auch ein Grund für die Internet-Industrie, denn es stärkt das Vertrauen in die Technik und wird so helfen, mehr Kunden zu gewinnen. = es wird also auch noch etwas getan hin zu Europe 4.0.

Beste Grüße vom Kreativwirtschaftssprecher aus Berlin

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/datenschutz-einigung-auf-neue-eu-regeln-a-1068046.html

http://www.focus.de/digital/computer/eu-neue-eu-datenschutzregeln-das-aendert-sich-fuer-nutzer_id_5157431.html

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Neue-EU-Datenschutzregeln-Facebook-erst-ab-16-Jahren-3044585.html

http://www.politico.eu/article/deal-data-protection-laws-parliament-privacy-tech-digital/

09Nov

Geschützt: Texte zur Sitzung der BAG vom 06. – 08.11.15 in Berlin

Dieser Inhalt ist passwortgeschützt. Um ihn anzuschauen, gib bitte dein Passwort unten ein:

18Dez

Theater im Live-Stream

Wir haben das alles gesammelt unter:

http://www.boell.de/de/2014/12/12/schauspiel-im-livestream-wenn-schon-dann-richtig ,

ebenfalls eingebunden: die Aufzeichnung des Fachgespräches.

Eine weitere Vertiefung bietet:

http://nachtkritik.de/index.php?option=com_content&view=article&id=10332:2014-12-09-15-18-03&catid=101:debatte&Itemid=84#presseschau.

Und den Link zum Artikel von Beate Heine, Geschäftsführende Dramaturgin

am Thalia Theater, findet ihr hier:

http://www.boell.de/de/2014/12/03/theater-im-livestream.

(Aus einer E-Mail von Christian R. vom 16.12.14.)

 

Ausgerechnet Tim Renner, der Berliner Kulturstaatssekretär, der jüngst den kostenlosen Livestream für die großen Berliner Theater- und Opernpremieren forderte, bekannte: “Ich wäre gerade lieber in Dortmund gewesen.“

http://www.morgenpost.de/printarchiv/kultur/article135277352/Nimmt-die-Seele-des-Theaters-wirklich-Schaden.html

dann finde ich mich doch weitestgehend bestätigt.

(Aus einer E-Mail von Notker S. vom 18.12.14.)

 

Weitere  Gelegenheiten finden sich z. B. hier: http://theater.ulm.de/livestream.

25Nov

Freie Lizenzen

http://www.wsj.de/nachrichten/SB11687599659145354871704580298151804838016

(Aus einer E-Mail von Julia S. vom 25.11.2014).

25Nov

Geschützt: Argumente gegen Live-Streams im Theater

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15Jan

Teilen und Tauschen braucht Wahl-Freiheit – Ohne eine Rückbindung an soziale Verantwortung wird die Idee des kostenlosen Weiterverbreitens im Internet zu einer neoliberalen Leerformel

Gastbeitrag von Helga Trüpel erschienen in leicht veränderter Form in der Frankfurter Rundschau/Berliner Zeitung vom 21.12.2012, S.10 (http://www.fr-online.de/meinung/gastbeitrag-teilen-und-tauschen-braucht-freiheit,1472602,21160456.html)

In der Urheberrechtsdebatte tobt seit geraumer Zeit ein wahrer Kulturkampf zwischen Verfechtern des Status quo und denjenigen, die mit der Macht des Faktischen der digitalen Realität argumentieren. So hat sich der Streit um die Urheberrechtsreform extrem emotionalisiert. Verständlich, geht es einerseits doch um die Frage, wie in der digitalen Welt professionelle, kreative Arbeit nachhaltig finanziert und kulturelle Vielfalt aufrechterhalten werden kann. Aber andererseits auch darum, wie eine breite kulturelle Teilhabe und ein höchstmögliches Datenschutzniveau zu gewährleisten sind. Nach Jahren des heftigen Clinches, auch zwischen Netz- und Kulturpolitikern, könnte die Klärung des zentralen Begriffs des „Sharings“ in der digitalen Welt zum Finden neuer Kompromisse führen.

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24Mrz

KULTUR : NACHHALTIG : DIGITAL Positionspapier der BAG-Kultur vom 24.03.2012

Ausgangsposition

Urheberrechtspolitik ist auch Kulturpolitik. Mit einer klaren Position unter Einbeziehung unserer kulturpolitischen und netzpolitischen Kompetenz, haben wir als Partei einen singulären politischen Standpunkt. Dieses Papier soll für die Zusammenführung der Standpunkte aller innerparteilichen Bereiche die Position der BAG Kultur darstellen.

Grüne Politik bewertet Fortschritt an seinen Konsequenzen für die menschliche Gesellschaft und die natürlichen Lebensgrundlagen. Sie bezieht in den politischen Standpunkt immer eine ausgewogene Betrachtung und die Abwägung aller betroffenen Interessen unter besonderer Beachtung der gesamtgesellschaftlichen Weiterentwicklung mit ein. Der Beschluss „Offenheit, Freiheit, Teilhabe – die Chancen des Internets nutzen – den digitalen Wandel grün gestalten!“ der Bundesdelegiertenkonferenz vom 27.11.2011 in Kiel fordert, dass „das Urheberrecht […] die Potenziale der Digitalisierung weder ignorieren noch behindern“ darf. Wir müssen definieren, welche Potenziale mit einer grünen Idee von gesellschaftlichem Fortschritt vereinbar sind. Die Deklaration der Menschenrechte zeigt in Artikel 27 genau die beiden Pole, zwischen denen sich grüne Urheberrechts- respektive Kulturpolitik bewegen muss.

1. Jeder hat das Recht am kulturellen Leben der Gemeinschaft frei teilzunehmen, sich an den Künsten zu erfreuen und am wissenschaftlichen Fortschritt und dessen Errungenschaften teilzuhaben.

2. Jeder hat das Recht auf Schutz der geistigen und materiellen Interessen, die ihm als Urheber von Werken der Wissenschaft, Literatur oder Kunst erwachsen“

(Artikel 27, Deklaration der Menschenrechte, 1948)

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15Mai

BAG Kultur – Diskussionspapier: „Kultur im Internet – Internetkultur“

Positionen zu den Rechten von Künstlern und Kunstliebhabern im digitalen Zeitalter und der Festlegung und Einhaltung freiheitlicher Rechte im Internet auf demokratischer Basis.

Einleitung – Fünf Grundlegende Thesen:

  1. Die Internet-Revolution ist eines der kraftvollsten Treibräder unserer derzeitigen gesellschaftlichen Veränderung.
  2. In Bezug auf den Umgang mit dieser Revolution wird zurzeit hauptsächlich über die Punkte diskutiert, bei denen das Internet sich in Konflikt begibt mit existierenden Regeln oder Geschäftsmodellen. Zurzeit ist es eine Diskussion um den Urheberschutz und um kriminelle Aktivitäten im Netz. Dies werden aber voraussichtlich nicht die einzigen Themen bleiben.
  3. Die zentrale Frage lautet, wie wir Freiheit in der digitalen virtuellen Welt umsetzen wollen und können. Eine Frage, wer welche Freiheitsrechte, wie in Anspruch nehmen und ggf. wie durchsetzen kann.
  4. Wir müssen uns eingestehen, dass es für diese Frage keine rein technische Lösung gibt, da das Grundkonzept des Internets eine übliche zentral-gesteuerte Regelung nicht erlaubt, so dass jeder technische Eingriff mit wenig Aufwand umgangen werden kann. Das Internet wurde als dezentrales und globales Computernetzwerke ‚erfunden‘, um genau eine solche zentrale Steuerung nicht zu erlauben.
  5. Wie können wir also für die Einhaltung freiheitlicher Rechte im Internet dennoch angemessene und demokratische Strukturen schaffen? Hierbei muss ein Ausgleich gefunden werden zwischen einer Mentalität des „jeder-darf-alles“ und eines „Diktats oder Kontrolle von oben“. Es muss vielmehr ein grundsätzlich demokratischer Ansatz gewählt werden, in dem die Nutzer des Internets die Regeln im Netz entscheidend mitbestimmen – ohne die gesellschaftliche Werteordnung auszuhebeln. Für die Durchsetzung von Mehrheits-entscheidungen im Netz müssen Mechanismen (Sanktion- oder Anreiz-mechanismen) geschaffen werden.

Hieraus ergibt sich die Frage nach einem „Standard-Setting-Body“ und nach Anreizsystemen, die die Einhaltung dieser Standards unterstützen. Ebenso ergibt sich die Frage danach, wie wir den Bedarf an Regelung so minimal halten können wie möglich. weiterlesen »

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