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Kultur und Nachhaltigkeit

 

 

02Nov

Kultur- und Stadtentwicklung am Beispiel von Augsburg

Zu unserer Programmdebatte am Wochenende hier noch ein Beispiel aus Augsburg, wo wir den Zukunftsleitlinien der Lokalen Agenda eine vierte Säule Kultur hinzugefügt haben, in dem Versuch, die Kultur von vornherein in eine nachhaltige Stadtentwicklung zu integrieren.  s. Links:

http://www.nachhaltigkeit.augsburg.de/zukunftsleitlinien.html

https://www.augsburg.de/buergerservice-rathaus/rathaus/zukunftsleitlinien/

Schöne Grüße
Eva

13Sep

Allianzen für eine Stärkung nicht-materialistischer Weltanschauungen

Hinweis auf den Artikel von Hermann E. Ott und Wolfgang Sachs zur Umwelt-Enzyklika von Papst Franziskus “Laudato Si”.

“Wie viele Divisionen hat der Papst?” Die Umwelt-Enzyklika und ihre Wirkung auf die Klimapolitik; in: politische ökologie 142: StadtLust (2015), S.124-127. http://epub.wupperinst.org/frontdoor/index/index/docId/5998

Ferner zum Thema äußert sich Ott der BAG gegenüber:

“Ein wirklich erstaunliches Dokument, wodurch die katholische Kirche mit einem Schlag einige Jahrzehnte “ökologischer Verspätung” aufholt und sich sozusagen an die Spitze setzt. Ich habe das letzte Interview mit dem Dalai Lama parallel gelesen (www.beneventobooks.com) und finde starke Parallelen – insbesondere die Bereitschaft, die Wahrheit nicht in der eigenen Religion zu suchen, sondern die Forderung nach einer Achtung und Achtsamkeit gegenüber der Natur die eigentlich vor-religiös ist (der Dalai Lama fragt sich sogar, ob die Menschheit nicht ohne Religionen besser dran wäre…). Zusammen mit der kürzlich verabschiedeten islamischen Deklaration zum Klimawandel (http://islamicclimatedeclaration.org/islamic-declaration-on-global-climate-change/) ergeben sich hier starke Allianzen für eine Stärkung nicht-materialistischer Weltanschauungen – für mein Verständnis unbedingte Voraussetzung für eine Bekämpfung der vielfältigen Krisen (nicht nur der ökologischen, auch der Finanzkrisen und der sonstigen Krisen des Kapitalismus). ”

Antwort von Eva:

“Lieber Hermann,
vielen Dank, dass Ihr die Enzyklika aufgreift; es ist ja merkwürdig, dass dies nicht öfter und lauter geschieht – vielleicht weil es da für viele noch Berührungsängste gibt, auch die Sprache ist nicht in allen Teilen jedermanns Sache. Ich jedenfalls gehe mit dem Dokument seit seinem erscheinen hausieren, vor allem mit folgenden Zitaten:

‘Es müsste einen anderen Blick geben, ein Denken, eine Politik, ein Erziehungsprogramm, einen Lebensstil und eine Spiritualität, die einen Widerstand gegen den Vormarsch des technokratischen Paradigmas bilden.
‘Es geht schlicht darum, den Fortschritt neu zu definieren.’
‘Wir wollen uns nicht damit abfinden und nicht darauf verzichten, uns über den Zweck und den Sinn von allem zu fragen.’
‘Wenn die Beziehung des Menschen zur Umwelt bedacht wird, darf die Kultur nicht ausgeschlossen werden, und zwar nicht nur im Hinblick auf die Denkmäler der Vergangenheit, sondern ganz besonders in ihrem lebendigen, dynamischen und partizipativen Sinn.’
‘Was gerade vor sich geht, stellt uns vor die Dringlichkeit, in einer mutigen kulturellen Revolution voranzuschreiten.’

Schöner und stärker kann man die kulturelle Komponente bei dem Thema  nicht hervorheben, Du kennst meine Leidenschaft dafür, und ich habe nun im Papst einen sprachgewaltigen Verbündeten gefunden, und bitte auch Euch, den kulturellen Aspekt nicht aus dem Auge zu verlieren – wenn wir uns dessen nicht bewusst sind, werden wir nicht wirklich weiter kommen. Die Links, die Ihr unten anbietet, gehen ja auch in die gleiche Richtung. Eine Anregung noch in diesem Zusammenhang: ich hänge einen UN-Report an zum Verhältnis von kommerzieller Werbung und Marketing zum Recht auf kulturelle Vielfalt - ich denke, da wird man auch fündig, wenn man fragt, warum Klimaverhandlungen so zäh verlaufen.

Schöne Grüße
Eva”

15Mrz

Kein Wachstum – und doch gut leben

[...] anbei zu eurer kenntnisnahme noch ein artikel. vielleicht sollten wir zu einer unserer nächsten bag-sitzungen mal eine/nwirtschaftspolitikerIn einladen, um den diskurs über das thema kulturelle dimension der nachhaltigkeit und wirtschaft fortzusetzen?

http://derstandard.at/2000012909974/Kein-Wachstum-und-doch-gut-leben

(Aus einer E-Mail von Nicole H. vom 15.03.2015.)

05Feb

Kulturelle Dimension des Begriffs “Nachhaltigkeit”

Meiner Beobachtung nach verbreitet sich die Vorstellung, dass Nachhaltigkeit auch eine kulturelle Dimension hat, immer weiter. Nur ein paar Beispiele:  Das Festival „Überlebenskunst der Bundeskulturstiftung“ hat sich 2011 ausgiebig mit dem Thema beschäftigt.  In den großen Degrowth-Kongress in Leipzig Anfang September 2014 waren ganz selbstverständlich eine Fülle kultureller Projekte integriert. Das neue Heft soziokultur 4/2014 heißt „Kompass N – Nachhaltigkeit und Soziokultur“ und ist voll mit Anregungen und konkreten Beispielen, so  auch zur „Zukunftsfähigkeit im Kulturbetrieb – ein Blick auf Initiativen von Kultureinrichtungen“, die Altonale in Hamburg und zahlreiche weitere Projekte. In den letzten Jahren hat sich ein Netzwerk zwischen BNE (Bildung für Nachhaltige Entwicklung)  und kultureller Bildung entwickelt. Das KWI (Kulturwissenschaftliche Institut Essen) hat u.a. ein Projekt „Transformationsstrategien und Models of Change für einen nachhaltigen gesellschaftlichen Wandel“ http://www.kulturwissenschaften.de/home/projekt-115.html, das insbesondere kulturelle Voraussetzungen gesellschaftlichen Wandels fokussiert.

(Aus einer E-Mail von Eva L. vom 05.02.15.)

25Nov

Punktesammelkarten sinnvoll nutzen

Die MajaKarte widmet ein bestehendes System der Kundenbindung – die sogenannte
Treue- oder Punktesammelkarte von „Payback“ – so um, dass aus einem reinen
Marketinginstrument eines zur anonymen Unterstützung von
Non-Profit-Organisationen wird. Gleichzeitig umgeht die MajaKarte das bei der
Nutzung solch elektronisch gestützter Systeme oft vorhandene Problem der
Weitergabe persönlicher Daten. Die Möglichkeit der Erstellung von Kunden- und
Konsumprofilen wird gezielt umgangen bzw. ad-absurdum geführt, da eine
unbekannte Anzahl von Personen auf ein und das selbe Kundenkonto sammelt. So
können die Einkaufsgewohnheiten einer Einzelperson nicht mehr sinnvoll
dokumentiert und ausgewertet werden. Sind genügend Punkte zusammen, können
diese bar ausgezahlt (1 Punkt = 1 Cent) bzw. auf das Spendenkonto der eigenen
Organisation überwiesen werden. Weitere Infos und eine Anleitung zur Erstellung
einer eigenen MajaKarte gibt es unter www.majakarte.de. Jede Hilfsorganisation, Schule oder jeder Verein
kann sich eigene MajaKarten erstellen, diese weitergeben und so bares Geld für
die eigene gute Sache zu sammeln. Ihr könnt sie beim Einkauf in jedem
beliebigen Payback-Partnergeschäft (dm, real, denn’s bio, aral, rewe, alnatura,
etc.) nutzen. Einfach mal probieren: Ausdrucken, ausschneiden und den
Strichcode an der Kasse einscannen und Punkte gutschreiben lassen. Hier noch
der Link zu einem kurzen „Erklärfilm“: https://vimeo.com/112751956

Probiert’s doch einfach mal aus und wir schauen, was so zusammenkommt. Und bei
Fragen einfach an mich wenden.

(Aus einer E-Mail von Michael M. vom 25.11.2014).

22Nov

Sharing Economy

http://www.deutschlandfunk.de/sharing-economy-fluch-und-segen-der-oekonomie-des-teilens.724.de.html?dram:article_id=303971

(Aus einer E-Mail von Nicole H. vom 22.11.2014.)

25Jan

Tagungshinweis: “Wohlstand, ja bitte!” – 1. Trinationales Ländertreffen zum Thema „Die grüne Transformation“ am 14./15.02.2014 @ Dietramszell-Linden

Idee: Dreiländerübergreifender (AUT, CH, D) und transdisziplinärer Austausch über das Thema Nachhaltigkeit, der zugleich als Fortsetzung der Bodenseekonferenz (allerdings in einem kleineren Rahmen und mit mehr Beteiligung der grünen Basis) angedacht ist.

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10Jun

Einladung zu einer ressortübergreifenden Diskussion über das Thema „Kultur und Nachhaltigkeit“ – vorgelegt von der „AG Kultur und Nachhaltigkeit“, Bündnis 90 / Die Grünen

Nachhaltigkeit – von Beginn an zentrales Motiv Grüner Politik – behandelt die großen Fragen des Lebens: von Mensch und Gesellschaft, von Natur und Ökonomie, von Gerechtigkeit und Gutem Leben, von der Zukunft dieses Planeten. Der Begriff Nachhaltigkeit, wie er gegenwärtig in der breiten Öffentlichkeit verwendet wird, läuft Gefahr, zu einer beliebigen und inhaltsleeren Floskel zu verkommen. Eine „Große Transformation“ der Gesellschaft kann nur gelingen, wenn sie gleichzeitig von einem kulturellen Wandel getragen wird – also von einer Veränderung unserer Haltung zur Welt und den Werten, den Normen und den Bildern, die damit einhergehen. Eng verwoben mit der Ökologie, der Ökonomie und dem Sozialen ist Kultur die „Dimension“ der Nachhaltigkeit, die alle drei anderen Bereiche klammert. Wir brauchen daher neue kulturprägende interdisziplinären Ansätze.

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09Jun

Arbeitspapier der AG Kultur und Nachhaltigkeit für die Sitzung der BAG Kultur am 13.11.2010

Die AG Kultur und Nachhaltigkeit ist eine ressortübergreifende Arbeitsgruppe, die auf dem BAG-SprecherInnentreffen am 19.02.2010 in Berlin offiziell angemeldet wurde. Es gibt mittlerweile ein AG-internes Internetforum. Teilnehmer der AG haben sich bisher zwei Mal getroffen.

Das vorliegende Arbeitspapier ist an die BAG Kultur adressiert und hat entsprechende Schwerpunkte. Es versteht sich als ein erster Aufschlag mit Vorschlägen zur Weiterarbeit. Autoren: v.a. Thore Debor, Eva Leipprand, Adrienne Goehler.

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